Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) bildet das zentrale rechtliche Fundament für jede Energieberatung. Dieses Intensivseminar fokussiert auf die rechtssichere Anwendung der aktuellen GEG-Vorgaben in der täglichen Praxis. Angesichts der komplexen Verzahnung von Anlagentechnik und baulichem Wärmeschutz sowie der regelmäßigen Anpassungen durch Auslegungsstaffeln ist ein tiefgreifendes Verständnis unabdingbar. Der Kurs behandelt spezifische Anforderungen an Bestandsgebäude (Sanierungspflichten, bedingte Anforderungen) sowie den Neubau (Klimafreundlicher Neubau). Ziel ist es, Experten die nötige Sicherheit im Umgang mit Grenzwerten, Nachweisverfahren nach DIN V 18599 und den offiziellen Auslegungen der zuständigen Behörden (z.B. DiBt) zu vermitteln, um Haftungsrisiken in der Beratung und Bilanzierung zu minimieren.
Kursbeschreibung
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) bildet das zentrale rechtliche Fundament für jede Energieberatung. Dieses Intensivseminar fokussiert auf die rechtssichere Anwendung der aktuellen GEG-Vorgaben in der täglichen Praxis. Angesichts der komplexen Verzahnung von Anlagentechnik und baulichem Wärmeschutz sowie der regelmäßigen Anpassungen durch Auslegungsstaffeln ist ein tiefgreifendes Verständnis unabdingbar. Der Kurs behandelt spezifische Anforderungen an Bestandsgebäude (Sanierungspflichten, bedingte Anforderungen) sowie den Neubau (Klimafreundlicher Neubau). Ziel ist es, Experten die nötige Sicherheit im Umgang mit Grenzwerten, Nachweisverfahren nach DIN V 18599 und den offiziellen Auslegungen der zuständigen Behörden (z.B. DiBt) zu vermitteln, um Haftungsrisiken in der Beratung und Bilanzierung zu minimieren.
Lerninhalte
Detaillierte Analyse des GEG in der aktuellen Fassung. Abgrenzung von Neubau- und Bestandsanforderungen (§§ 10 ff. vs. §§ 46 ff. GEG). Umgang mit gemischt genutzten Gebäuden (Wohn- und Nichtwohnnutzung) und Erweiterungen im Bestand. Anwendung der DIN V 18599 als Bilanzierungsregelwerk. Diskussion aktueller Auslegungsfragen der Fachkommission Bautechnik und des DiBt. Nachweisführung für den sommerlichen Wärmeschutz (DIN 4108-2) und Referenzgebäudeverfahren. Anforderungen an die Ausstellung von Energieausweisen in der Praxis.
Lernergebnisse & Kompetenzen
Die Teilnehmenden sind in der Lage, Bauvorhaben sicher in den Regelungsbereich des GEG einzuordnen und die spezifischen Anforderungen für Neubau und Bestand zu differenzieren. Sie können komplexe Fragestellungen bei gemischter Nutzung lösen, Ausnahme- und Befreiungstatbestände (§ 102 GEG) bewerten und die korrekten Nachweisverfahren anwenden. Zudem erlangen sie Sicherheit in der Argumentation gegenüber Bauherren bezüglich gesetzlicher Austausch- und Nachrüstpflichten.
Aktuelle Termine & Buchung
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Eckdaten zum Kurs
- Umfang: 5 UE
-
Zielgruppe:
Qualifizierte Energieeffizienz-Expert:innen der dena-Expertenliste für Wohngebäude und Nichtwohngebäude (WG/NWG). -
Voraussetzungen:
Keine formalen Vorqualifikationen für die Kursteilnahme. Listung bei der dena setzt jedoch entsprechende Grundqualifikation (z.B. nach § 88 GEG) voraus. -
Einstufung:
Der Kurs dient als Nachweis der erforderlichen Fortbildung zur triennalen Erneuerung der Eintragung (Verlängerung) für die Kategorien WG und NWG. Die Inhalte decken wesentliche Aspekte der rechtlichen Grundlagen ab. -
Zertifikat:
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer das dena-anerkannte Abschlusszertifikat für die Kategorien Wohngebäude und Nichtwohngebäude. -
Prüfungsform:
Multiple-Choice-Aufgaben, offene Fragen, Rechenaufgaben und Seminararbeiten. -
Lehrmethoden:
Die Veranstaltung wird in Form von Vorträgen mit Präsentation, Berechnungsbeispielen und kurzen Einzelarbeiten, sowie der Möglichkeit zu Rückfragen durchgeführt.