Eine präzise Bestandsaufnahme ist das Fundament jeder validen Energieberatung und die Voraussetzung für eine korrekte Bilanzierung nach GEG und BEG. Dieses Modul widmet sich intensiv der Detektion von energetischen Schwachstellen an der Gebäudehülle sowie der fachgerechten Erfassung der bestehenden Anlagentechnik. Angesichts steigender Anforderungen an die Sanierungstiefe und Qualitätssicherung (z.B. im Rahmen des iSFP) ist es für Energieeffizienz-Experten unerlässlich, Wärmebrücken, Luftundichtheiten und Anlagenparameter sicher zu identifizieren und zu bewerten. Der Kurs vermittelt praxisnahe Methoden zur Datenerhebung vor Ort und deren Überführung in die Nachweissoftware, um Haftungsrisiken zu minimieren und Fördermittel sicher zu beantragen.
Kursbeschreibung
Eine präzise Bestandsaufnahme ist das Fundament jeder validen Energieberatung und die Voraussetzung für eine korrekte Bilanzierung nach GEG und BEG. Dieses Modul widmet sich intensiv der Detektion von energetischen Schwachstellen an der Gebäudehülle sowie der fachgerechten Erfassung der bestehenden Anlagentechnik. Angesichts steigender Anforderungen an die Sanierungstiefe und Qualitätssicherung (z.B. im Rahmen des iSFP) ist es für Energieeffizienz-Experten unerlässlich, Wärmebrücken, Luftundichtheiten und Anlagenparameter sicher zu identifizieren und zu bewerten. Der Kurs vermittelt praxisnahe Methoden zur Datenerhebung vor Ort und deren Überführung in die Nachweissoftware, um Haftungsrisiken zu minimieren und Fördermittel sicher zu beantragen.
Lerninhalte
Das Modul gliedert sich in zwei Schwerpunkte: 1. Gebäudehülle: Typische Wärmebrücken im Altbau, Erkennung von Feuchteschäden, Luftdichtheitskonzepte (Blower-Door-Grundlagen), U-Wert-Ermittlung im Bestand und thermische Hüllfläche nach DIN V 18599-2. 2. Anlagentechnik: Systematische Bestandsaufnahme von Wärmeerzeugern, Verteilnetzen und Übergabesystemen. Einordnung von Altanlagen (Konstanttemperaturkessel, NT-Kessel), Bewertung von Rohrleitungsdämmung und Pumpen sowie Schnittstellen zur DIN V 18599-5 und -8.
Lernergebnisse & Kompetenzen
Die Teilnehmenden sind in der Lage, energetische Schwachstellen der Gebäudehülle sicher zu identifizieren und bauphysikalisch zu bewerten. Sie können die vorhandene Anlagentechnik systematisch erfassen und deren Effizienzparameter für die Bilanzierung korrekt ableiten. Zudem erlangen sie Sicherheit in der Anwendung der Datenerhebungsmethodik für den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) und lernen, typische Erfassungsfehler zu vermeiden.
Aktuelle Termine & Buchung
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Eckdaten zum Kurs
- Umfang: 10 UE
-
Zielgruppe:
Qualifizierte Energieeffizienz-Expert:innen der dena-Expertenliste für Wohngebäude (WG) und Nichtwohngebäude (NWG). -
Voraussetzungen:
Keine formalen Vorqualifikationen für die Kursteilnahme. Listung bei der dena setzt jedoch entsprechende Grundqualifikation sowie Kenntnisse der relevanten Normen (DIN V 18599, DIN 4108) voraus. -
Einstufung:
Der Kurs dient als Nachweis der erforderlichen Fortbildung zur triennalen Erneuerung der Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste (Kategorie WG und NWG). -
Zertifikat:
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer das dena-anerkannte Abschlusszertifikat für die Kategorien Wohngebäude und Nichtwohngebäude. -
Prüfungsform:
Multiple-Choice-Aufgaben, offene Fragen, Rechenaufgaben und Seminararbeiten. -
Lehrmethoden:
Die Veranstaltung wird in Form von Vorträgen mit Präsentation, Berechnungsbeispielen und kurzen Einzelarbeiten, sowie der Möglichkeit zu Rückfragen durchgeführt.