Die detaillierte Betrachtung von Wärmebrücken ist im Kontext des aktuellen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unverzichtbar geworden. Pauschale Zuschläge führen oft zu unwirtschaftlichen Dämmstärken oder gefährden die Erreichung von Effizienzhaus-Standards (z.B. EH 40 / KFN). Dieses Intensivseminar vermittelt die notwendige Sicherheit im Umgang mit Wärmebrücken nach DIN 4108 Beiblatt 2 und der detaillierten Psi-Wert-Berechnung. Ein besonderer Fokus liegt auf der bauphysikalischen Hygiene zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung sowie der korrekten Erstellung von Gleichwertigkeitsnachweisen. Teilnehmer lernen, Wärmebrücken im Neubau und bei der Sanierung (Bestand) nicht nur rechnerisch zu meistern, sondern konstruktiv zu optimieren, um Bauschäden sicher auszuschließen und Fördermittel zu sichern.
Kursbeschreibung
Die detaillierte Betrachtung von Wärmebrücken ist im Kontext des aktuellen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unverzichtbar geworden. Pauschale Zuschläge führen oft zu unwirtschaftlichen Dämmstärken oder gefährden die Erreichung von Effizienzhaus-Standards (z.B. EH 40 / KFN). Dieses Intensivseminar vermittelt die notwendige Sicherheit im Umgang mit Wärmebrücken nach DIN 4108 Beiblatt 2 und der detaillierten Psi-Wert-Berechnung. Ein besonderer Fokus liegt auf der bauphysikalischen Hygiene zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung sowie der korrekten Erstellung von Gleichwertigkeitsnachweisen. Teilnehmer lernen, Wärmebrücken im Neubau und bei der Sanierung (Bestand) nicht nur rechnerisch zu meistern, sondern konstruktiv zu optimieren, um Bauschäden sicher auszuschließen und Fördermittel zu sichern.
Lerninhalte
Grundlagen des Wärmebrückeneinflusses nach DIN 4108-2 und DIN V 18599. Detaillierte Behandlung des Beiblattes 2 zur DIN 4108 (Planungs- und Ausführungsbeispiele). Differenzierung zwischen pauschalem Zuschlag, Gleichwertigkeitsnachweis und detailliertem Nachweis (Psi-Wert-Berechnung). Umgang mit Wärmebrücken-Software und Katalogen. Spezifische Lösungen für den Bestand (z.B. Einbindungen bei Innendämmung, Sockeldetails, Fensteranschlüsse) und den Neubau (monolithisch vs. WDVS). Bewertung der hygienischen Mindestoberflächentemperatur (fRsi-Faktor) zur Schimmelvermeidung.
Lernergebnisse & Kompetenzen
Die Teilnehmenden sind in der Lage, Wärmebrücken in der Gebäudehülle zu identifizieren und deren Einfluss auf die Energiebilanz korrekt zu bewerten. Sie können Gleichwertigkeitsnachweise gemäß DIN 4108 Bbl 2 führen und entscheiden, wann eine detaillierte Wärmebrückenberechnung wirtschaftlich sinnvoll oder technisch notwendig ist. Sie sind befähigt, konstruktive Lösungen zur Minimierung von Wärmebrückenverlusten zu entwickeln und den hygienischen Mindestwärmeschutz nachzuweisen.
Aktuelle Termine & Buchung
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Eckdaten zum Kurs
- Umfang: 5 UE
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Zielgruppe:
Qualifizierte Energieeffizienz-Expert:innen der dena-Expertenliste für Wohngebäude (WG) und Nichtwohngebäude (NWG). -
Voraussetzungen:
Keine formalen Vorqualifikationen für die Kursteilnahme. Listung bei der dena setzt jedoch entsprechende Grundqualifikation (Bauphysik/Bilanzierung) voraus. -
Einstufung:
Der Kurs dient als Nachweis der erforderlichen Fortbildung zur triennalen Erneuerung der Eintragung für die Bereiche Wohngebäude und Nichtwohngebäude. -
Zertifikat:
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer das dena-anerkannte Abschlusszertifikat für die Kategorien WG und NWG. -
Prüfungsform:
Multiple-Choice-Aufgaben, offene Fragen, Rechenaufgaben und Seminararbeiten. -
Lehrmethoden:
Die Veranstaltung wird in Form von Vorträgen mit Präsentation, Berechnungsbeispielen und kurzen Einzelarbeiten, sowie der Möglichkeit zu Rückfragen durchgeführt.